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Dieser Titel gebührt durchaus den  über ca. 400 Inline Skatern aus 25 Nationen, welche heute am Engadin Inline Marathon trotz Schneeregen die 42 km von Maloja nach S-chanf unter ihre Rollen nahmen, sowie den zahlreichen Helfern auf und neben der Strecke. Für die Masters waren es gleichzeitig die Europäischen Meisterschaften.
 
Die Bedingungen am frühen Morgen mit Dauerregen, der streckenweise in Schnee überging, machten es weder Veranstalter noch Teilnehmern mit ihren Entscheidungen über eine Durchführung bzw. Teilnahme leicht. Abwägung und Entschlossenheit waren auf beiden Seiten gefragt.
 
Punkt 9:00 Uhr ertönte bei Nieselregen in Maloja der Startschuss. Nach 1:05 h waren Yves Reist (SUI), Christian Kromoser (AUT), Guillaume De Mallevoue (FRA) sowie 3 weitere Skater des Spitzenfeldes im Ziel in S-chanf. Die erste Frau – Katja Ulbrich (GER) folgte nach 1:13 h, gefolgt von Flurina Heim (SUI) und Silvana Gämperli (LIE). Der Nieselregen am Start, wechselte mit Schneeregen, welcher wieder in Nieselregen überging. An wenigen Stellen gab es bereits ersten Schneepflotsch.
 
Der Respekt gilt allen Skatern, die sich für einen Start entschlossen haben, aber auch jenen die trotz langer Anreise auf einen Start verzichtet haben. Die eigene Leistungsfähigkeit wird bei solchen Bedingungen hart auf die Probe gestellt und sollte im Interesse der Gesundheit nicht auf das Spiel gestellt werden. Zu viel Heldentum zeigten einige Inline-Skater bei Auswahl ihrer Kleidung. Bei Temperaturen um die 0-Gradzone ist es – wie bei anderen Sportarten auch –  schlicht nicht angebracht in leichter Bekleidung zu fahren. Unterkühlungen und Erschöpfung bleiben so nicht aus, wie im Ziel beobachtet werden konnte. Eine gut geschichtete Kleidung machte sich heute bezahlt.
 
Die Sportler und – trotz Wetter zahlreichen Zuschauer – berichteten von guter Stimmung auf der Strecke und im Zielbereich. Die Solidarität unter Teilnehmern und Helfern beim Wärmen mit Decken, Tee und Umarmungen auf der Strecke und im Ziel war überwältigend. So wird der Engadin Inline Marathon bei vielen in  Erinnerung bleiben als der schönste – wenn auch kälteste – Inline Marathon der Welt.
 
Bereits am Samstag wurden die Kids- und Mini-Race sowie Sprintausscheidungen in St. Moritz Bad ausgetragen. Auch hier schlug das Wetter voll zu, alle Wettkämpfe fanden in strömenden Regen statt.
 
Dank der flexiblen Unterstützung der gesamten Region Engadin St. Moritz, konnten kurzfristig Lösungen gefunden werden, die diese wetterwidrigen Umstände lindern konnten. So wurden Village, Siegerehrungen und die Opening Ceremony der Masters EM kurzfristig in die Konzerthalle des Heilbades sowie in das Hotel Laudinella in St. Moritz verschoben und Wärmehallen im Start und Ziel zur Verfügung gestellt.
 
 
 
 

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