Nach wiederholter  Sichtung des Live-Video-Material sowie Konsultation von Schiedsrichtern und Skatern müssen die Rennleitung und die Organisatoren des Engadin Inline Marathon eine nachträgliche Disqualifikation von Livio Wenger aussprechen.

Anhand des Videomaterials ist eindeutig ersichtlich, dass durch Livio Wengers grob fahrlässiges und gefährliches Manöver ein anderer Teilnehmer ernsthaft in Gefahr gebracht wurde. Das verstösst eindeutig gegen die Regeln der Swiss Skate Tour und hinterlässt einen dumpfen Beigeschmack für den Inline Sport. Als erfahrener Sportler und sogar Olympiateilnehmer im Eisschnelllauf sollte Livio Wenger mit den Regeln von Sport und Fairness bestens vertraut sein. Dass solche riskante Manöver zu Inline Marathons “dazugehören” und “normal” sind, sehen wir definitiv nicht so und das sollen auch zukünftige Teilnehmer von Rennen in der Schweiz wissen. Aus diesen Gründen erfolgt eine nachträgliche Disqualifikation. Die Rangliste des Engadin Inline Marathons wird korrigiert und Tim Sibiet aus Belgien ist offizieller Gewinner des Engadin Inline Marathon 2018.

Auszug aus dem Reglement der Swiss Skate Tour

Die wichtigste Regel bei der Swiss Skate Tour heisst ‚Fairness‘.

Alle Sportler verhalten sich fair gegenüber den anderen Teilnehmern … Von der Rennleitung disqualifiziert werden kann, wer gegen das Reglement verstösst, den Anordnungen der Rennleitung nicht Folge leistet, wer die Helmtragepflicht missachtet, wer einen Frühstart begeht, wer im falschen Startblock startet, wer sich unsportlich verhält oder wer andere Teilnehmer behindert oder gefährdet.

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