City Skate Basel war die erste kleine Challenge für unsere Kandidaten. Jeder machte sich vor dem Start Gedanken, wie es wohl laufen würde. Für alle, ausser Victoria, war es das erste Inlineskate-Rennen. Umso erleichterter trafen sich alle im Anschluss und tauschten lebhaft ihre Erfahrungen aus.

Cécile

8.00 Uhr: Zusammen mit Gonzalo und Egon vom Speedskating Club “Rolling Rock Aarau” machen ich mich mit dem Auto auf dem Weg nach Basel – Nervosität ist bereits schon etwas da, aber die beiden unterhalten mich gut und beruhigen mich etwas…

9.30 Uhr: Gut zwei Stunden vor dem Rennen sind wir schon am Marktplatz in Basel eingetroffen, um unsere Startnummer zu beziehen – immer mehr Inlineskater versammeln sich und meine Nervosität steigt – die sehen alle ziemlich trainiert und profimässig aus!

10.30 Uhr: Ich treffe Pascal, Sonja und Victoria von der Skate Marathon Challenge – Wir alle sind etwas nervös, doch auch sehr gespannt was auf uns zu kommt – Zum Glück bin ich nicht alleine J

11.00 Uhr: Noch ein Powerriegel verdrückt und langsam bereit machen zum Rennen – Sicherheitscheck des Materials – Ich möchte ja kein Rad verlieren 😉

11.30 Uhr: Kurzes Warmup und Einfahren – ich werde immer nervöser…

11.40 Uhr: Wir reihen uns in den Startblock ein – Sonja, Pascal und ich stehen beieinander und beruhigen uns gegenseitig…

11.45 Uhr: Startschuss für die Langdistanz – Mit einem hohen Tempo starten die ersten in das Rennen…

11.47 Uhr: Nun fällt der Startschuss für die Kurzdistanz – auch diesmal powern die ersten gleich richtig los – einige Meter nach dem Start haut’s die ersten schon um, da sie einen Randstein übersehen haben – zum Glück kann ich diese umfahren und es kommt nicht zum Massencrash..

11.48 Uhr: Nach dem ersten kurzen Schock hab ich mich beruhigt und fahr die freie Strasse hinauf – da kommt man gleich so richtig ins Schwitzen – zum Glück wird man vom Seitenrand mit Kuhglocken und Jubelrufen so richtig angefeuert…

12.00 Uhr: Die erste Runde hab ich hinter mir und fühle mich von Zeit zu Zeit immer sicherer – Sonja ist in meiner Nähe was mich sehr beruhigt… Leider hab ich bis jetzt noch kein guter Gruppenanschluss gefunden, weshalb ich nicht vom Windschattenfahren profitieren kann…

12.15 Uhr: Die zweite Runde und somit die Hälfte ist geschafft – Leider meldet sich mein Rücken bereits – Ich versuche durchzubeissen und das Tempo aufrechtzuhalten…

12.30 Uhr: Auch die dritte Runde hab ich geschafft! Die Spitzengruppe hat mich schon ungefähr zweimal überholt – Unglaublich wie schnell und dynamisch die unterwegs sind – Vor lauter Staunen vergess ich fast weiterzufahren 😉

12.45 Uhr: Eine knappe Stunde später komm ich ins Ziel – etwas kaputt bin ich schon, aber richtig glücklich, dass ich das erste Swiss-Skate-Rennen so gut überstanden habe! Nun bin ich richtig motiviert für das nächste Rennen – Wir sehen uns am Samstag, 28. Mai am Linthmarathon!

Victoria

Bei der Startnummerausgabe entschied ich spontan, die lange Strecke 37,5km zu fahren.

Es schien mir ein perfekter Tag zu sein: warm, windstill, blauer Himmel, autofreie Strassen und sportliche Stimmung. Es wäre schade gewesen schon nach 4 Runden aufzuhören!

Die 7 Runden genoss ich in vollen Zügen. Das Gefühl über den Asphalt zu gleiten war einfach genial – keine Gedanken über Rechtsvortritt, Fussgängerstreifen, sich nähende Autos.

Dank Erfahrung in Ausdauersport konnte ich meinen Kraft gut einteilen und erreichte nach 1h40 das Ziel.

Sonja

Ich hatte ein mulmiges Gefühl vor dem Start an meinem ersten Inlineskate-Halbmarathon. Einerseits, weil ich grossen Respekt vor den doch sehr athletischen Skatern hatte und andererseits, weil ich mich technisch noch nicht so sicher fühle und daher die Pflastersteine und engen Kurven fürchtete.

Zum Glück machte der Startschuss der Entstehung weiterer Befürchtungen ein Ende.

Nach dem Lauf war ich total erleichtert. Wie erwartet erzielte ich keine Bestleistung, aber ich bin sicher und mit einem Lächeln im Gesicht im Ziel angekommen. Die Organisation des City Skate Basel war super. Es hat mir grossen Spass bereitet bei schönstem Wetter auf der abgesperrten Strecke die Rollen laufen zu lassen. Von gut sichtbaren Streckenposten wurde man immer rechtzeitig auf schwierige Stellen aufmerksam gemacht, so dass ich jederzeit ein sicheres Gefühl hatte.

Nun freue ich mich auf die weiteren Etappen der Swiss Skate Tour. Für mich wird es voraussichtlich die Kurzstrecke am Linthmarathon.

Pascal

Ziemlich nervös wartete ich an ausgemachter Stelle auf meine 2 Kollegen, mit welchen ich dann gemeinsam nach Basel fuhr.
Wir konnten ganz in der Nähe parkieren, und waren somit schnell im Startgelände.
Dort traf ich auf einen alten Gigathlon-Kollegen, welcher in der Skate-Szene schon länger dabei ist und eine grosse Rennerfahrung hat. Dieser schlug vor, dass wir die Runde mal gemütlich abfahren sollen.

Gesagt, getan. Doch nach der kurzen Startsteigung und den ersten Kurven, stand ich vor der Abfahrt Richtung Rhein. Was, hier soll ich runter?? Ich bekam eine Blockade und hatte das Gefühl, dass ich mir mit diesem Rennen etwas zu viel vorgenommen hatte, und spielte mit dem Gedanken abzusagen.
Aber das kann es doch nicht sein, dachte ich mir, und nahm all meinen Mut zusammen und nahm die Abfahrt. Und siehe da, schon nach wenigen Metern verflog die Angst. Die ganze Sache sah schlimmer aus, wie sie dann war.

Ich  konnte dann mein gesamtes Rennen geniessen und ch wurde sogar von Runde zu Runde schneller und kam fast in einen Geschwindigkeitsrausch.

Ich freue mich bereits auf mein nächstes Skate-Rennen, und hoffe mit mehr Techniktraining noch sicherer zu werden.

 

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